Alte Öle

Lebendiges Museum

In der Alten Öle finden Sie ein lebendiges Museum: Die Ölimanne demonstrieren Ihnen, wie sie auf den 300jährigen Geräten Baumnüsse verarbeiten und zu aromatischem Öl pressen. Auf dem Rundgang durch die historischen Räume lernen Sie altes Handwerk kennen: Die Öler fertigten im Nebenerwerb Schindeln und Rechen, flickten Schuhe oder betrieben eine Nagelschmiede.

Die historische Öle im Mühletal
Die historische Öle im Mühletal

Die Rettung der Alten Öle

1377 wird die Mühle erstmals in einem Kaufbrief erwähnt. Zum Mühlenbesitz gehört seit dem 17. Jahrhundert auch die Öle. Der Müller besitzt neben dem Ölerecht auch das Reibe-, Stampfe- und Schleif-Recht. Ein Wasserrad mit einem Durchmesser von viereinhalb Metern liefert die Antriebsenergie. Im 20. Jahrhundert hat der Antrieb durch Wasserkraft ausgedient – elektrische Antriebe kommen auf und die industrielle Herstellung von Ölen und Fetten verdrängt das alte Ölehandwerk. 1950 fällt die Öle in einen 40-jährigen Dornröschenschlaf. Dank dem Einsatz von Freiwilligen und der Gemeinde wird die Öle umfassend renoviert. Seit 1992 dreht sich das Wasserrad wieder – ein eindrückliches kulturgeschichtliches Denkmal ist wieder lebendig!

Öffnungszeiten

Die Öle ist an den folgenden Sonntagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet:
3. Mai | 17. Mai
7. Juni | 21. Juni
5. Juli | 19. Juli
2. August |16. August
6. September | 20. September
4. Oktober | 18. Oktober

Schweizer Mühlentag in der Öle

16. Mai 2026, 10 – 17 Uhr

Museumspost

Mit der elektronischen Museumspost informieren wir Sie vier bis sechs Mal im Jahr über Aktuelles vor und hinter den Kulissen. Kurz, knapp und bunt.

Was läuft vor und hinter den Kulissen?

Was läuft im Schloss und in der Öle? Welche Anlässe finden statt? Woran arbeitet das Museumsteam?

Danke!

Schön, dass wir Sie auf dem Laufenden halten dürfen. Danke für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung der Kultur vor Ihrer Haustür.

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